Impuls

Es ist häufig so, dass wenn mir etwas passiert, was alte Sachen antriggert, mein erster Impuls nicht Kampf ist, sondern Aufgeben.
Die ersten Gedanken und Gefühle in meinem Kopf sind tiefste Verzweiflung, heftigste Ablehnung und impulsive Suizidalität.

In meinem emotionalen System sind Verluste und Ängste direkt mit Suizidalität verbunden.

Wenn ich Leid irgendeiner Form erlebe, geht in mir etwas/jemand sofort davon aus, dass dieses Leid innerhalb kürzester Zeit potenziert wird und so lange anwächst, bis es nicht mehr auszuhalten ist.
Schmerz führt unabdingbar zu weiterem Schmerz, deshalb folgt auf Schmerz immer wieder Verzweiflung, eine tief empfunde Hoffnungslosigkeit, deren einzige Möglichkeit auf Linderung in Suizid liegt.

Sterben ist in so vielen Momenten für mich gleichbedeutend mit Erlösung; Erlösung erscheint mir ansonsten meist eher utopisch.
Und da mir die Erfahrung zeigt, dass Linderung zwar möglich, aber nicht andauernd ist, weiß ich nicht wirklich, wie ich diese Verbindung lösen können soll.
13.12.10 13:32


There a these days

Es gibt sie, diese Tage, an denen ich ständig weinen könnte, wo Tränenmeere durch meinen Körper rauschen, Wellen von Trauer gegen meine Herzwände schlagen und sie zu zerbrechen drohen.
Das Gefühl von Verlorenheit, der Schmerz des Verlusts in allen Dingen.
Der Himmel, unter dem ich mit dir bin, doch nie zusammen.
Die Zeit, die wir verbringen, doch nicht mehr gemeinsam.
Die Momente, die wir erleben, doch nicht miteinander teilen.

Verlassen.
30.10.10 16:32


Beichte #10

Manchmal überfällt es mich, dass ich über meine Haut streiche und aus keinem besonderen Grund das Bedürfnis habe, sie aufzuschneiden.
3.10.10 14:21


Home sweet home

Ich bin wieder zu Hause und noch dabei, mich wieder einzurichten. Es ist komisch, wieder hier zu sein, es ist komisch, nie wieder dahin zu gehen und es ist dennoch gut und richtig und so fühlt es sich auch an.
14.8.10 15:19


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